Florian Fath

Therapie | Coaching | Supervision & Seminare

Florian Fath: Therapie | Coaching | Supervision & Seminare

In diesem Video erläutere ich, was eine Familienaufstellung ist, was Sie damit erreichen können und für wen sie geeignet bzw. eher nicht geeignet ist.

WICHTIG: Informationen zur Ausgangsbeschränkung in Bayern

Die bayerische Staatsregierung hat die Verlängerung der vorläufige Ausgangsbeschränkung beschlossen. Diese gilt nun bis vorläufig 19.04.20 um 24:00 Uhr. Für alle Klienten, die in dieser Zeit Termine in meiner Praxis gebucht haben, hier einige wichtige Informationen:

Laut Punkt 5 b) der entsprechenden Allgemeinverfügung gilt der dringend notwendige Besuch bei einem Psychotherapeuten als triftiger Grund, Ihre Wohnung auch während der Ausgangsbeschränkung zu verlassen. Sie können also Ihren Termin persönlich in meiner Praxis wahrnehmen – selbstverständlich unter den bereits seit mehreren Wochen etablierten, strengen Hygienevorschriften.
Wenn Sie dies nicht möchten, biete ich Ihnen an, Ihre Termine online wahrzunehmen. Sagen Sie mir bitte bescheid, wenn Sie auf das Online-Angebot ausweichen möchten. Sie erhalten dann umgehend weitere Informationen.

Noch ein persönliches Anliegen:
Auch mir, so wie unzähligen anderen Gewerbetreibenden und Freiberuflern, machen die wirtschaftlichen Einbrüche zu schaffen, die die Beschränkungen unseres Alltags aufgrund der Corona-Krise mit sich bringen. In den letzten Tagen hatte ich einen Umsatzrückgang um ca. ein Drittel zu verkraften. Niemand weiß, wie lange die ergriffenen Maßnahmen beibehalten werden müssen, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.
Bitte nehmen Sie Ihre Termine auch während der Ausgangsbeschränkung wo es geht wahr; wie gesagt, dies ist ab sofort auch online möglich. Wenn Sie vereinbarte Termine absagen müssen – wofür ich vollstes Verständnis habe – dann tun Sie dies bitte rechtzeitig im Rahmen der vereinbarten Absagefristen. Und wenn die ganze Misere vorüber ist und wir uns wieder einem normalen Alltag annähern, dann erinnern Sie sich bitte an mich und unsere hoffentlich fruchtbringende und für Sie unterstützende Zusammenarbeit und nehmen Sie Ihre evtl. unterbrochene Begleitung bald wieder auf.
Gemeinsam können wir diese Krise überstehen, gemeinsam können wir auch die Auswirkungen abmildern und uns gegenseitig bei der Gestaltung eines zum Positiven veränderten Alltags unterstützen. Dafür schon im Voraus meinen herzlichsten Dank!

Falls Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, mir zu schreiben.

Veröffentlicht in News am 20.03.2020 14:09 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Ein paar Gedanken zur momentanen Lage

Bei einigen meiner Patienten habe ich in den letzten Tagen eine deutliche „Panikreaktion“ beobachtet. Sie schalten in den „Krisenmodus“ und stellen vielfach auf ein rein äußeres Funktionieren um. Angesichts der momentanen Herausforderungen erscheint es ihnen so, als ob sie gar keine andere Wahl hätten. Sie trennen sich vom Erleben eigener Gefühle der Angst und Unsicherheit und versuchen diesen durch Aktionismus bzw. Rationalisieren Herr zu werden. Gerade dieses nicht wahrhaben können oder wollen, von dem was gerade wirklich da ist, führt sie aber immer weiter in den Krisenmodus, immer tiefer in unterschwellige Angst und irrationales Handeln.

Für uns alle, so finde ich, gilt: Wir werden uns was die Krise und ihre Auswirkungen angeht auf einen Marathon einstellen müssen, nicht auf einen kurzen Sprint. Wir müssen unsere Kräfte einteilen und unsere Maßnahmen koordinieren. Wir brauchen Tatkraft und Verstand, Mitgefühl und Weitblick. Und wir müssen uns darauf einstellen, dass wir auch nach der akuten Krise noch lange Zeit mit den Folgen und Auswirkungen zu tun haben werden.
Um mit dieser tiefgreifenden Veränderung unserer Wirklichkeit umgehen zu können, brauchen wir ganz klar eine gute Selbstfürsorge und eine sinnvolle Psychohygiene. Angestoßene Entwicklungsprozesse jetzt komplett auf Eis zu legen, weil es „ja gerade nicht anders geht“ ist meiner Meinung nach in den momentanen Krisenzeiten extrem kontraproduktiv. Auf dringend notwendige Unterstützung zu verzichten und so zu tun, als kämen wir alleine am besten durch die Krise, wird ebenfalls nicht funktionieren und uns nur zurückwerfen auf längst überwunden geglaubte Entwicklungsstadien von Misstrauen, Einsamkeit, Neid und im schlimmsten Fall Gewalt. 

Was ich dabei insbesondere für alle Eltern wichtig finde: Unsere Kinder werden sich später nicht an Details der Corona-Krise erinnern können, wohl aber an die Stimmung, die Atmosphäre, die während dieser schwierigen Zeit zu Hause geherrscht hat. Und sie werden sich daran erinnern, wie wir als Eltern auf die Krise reagiert haben. Dies bitte ich gerade alle Eltern zu bedenken und sich zu fragen, was sie ihren Kindern mitgeben möchten, wofür sie stehen und einstehen möchten.

Wir werden all unsere Kraft, unser Mitgefühl und unsere Kooperationsfähigkeit brauchen, um mit der momentanen Krise und insbesondere mit ihren langfristigen Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft klar zu kommen. Wir sind herausgefordert, zeitweise vielleicht sogar überfordert. Aber in jeder Krise steckt immer auch eine Chance. Vielleicht ist es das, was uns das Corona-Virus zu geben hat: einen Anstoß, uns endlich heraus zu entwickeln aus der Dichotomie von Abhängigkeit und dem Versuch, niemanden zu brauchen, hin zu einer echten Verbundenheit autonomer, selbstverantwortlicher Individuen – als Einzelner und als Gesellschaft.

Veröffentlicht in Veröffentlichungen am 19.03.2020 9:32 Uhr. 1 KommentarKommentar abgeben

WICHTIG: Die Praxis bleibt geöffnet!

Meine Praxis bleibt auch nach dem Eintritt des Katastrophenfalls in Bayern (Stand: 16.03.20) weiterhin für Sie geöffnet. Die Praxis ist von keiner Schließung betroffen, alle vereinbarten Termine finden wie geplant statt.

Wenn Sie in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet waren oder wenn Sie Symptome eines grippalen Infekts (Fieber, Husten, Halsschmerzen) haben, kommen Sie bitte nicht in die Praxis. Sie können Ihren Termin entweder absagen oder online als Videokonferenz wahrnehmen.

Bitte befolgen Sie in der Praxis außerdem folgende Verhaltensregeln:
  • kein Händeschütteln
  • bei Ankunft Händewaschen
  • Husten und Niesen immer in ein Taschentuch oder in die Ellenbeuge
  • Taschentücher nach einmaligem Gebrauch entsorgen
Sie helfen so, Krankheitserreger nicht zu übertragen und niemanden anzustecken.

Veröffentlicht in News am 16.03.2020 12:49 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

"Die eigenen Dämonen nähren" – Umgang mit Unsicherheit & Angst in Zeiten von Covid-19

Jeden Tag und ganz besonders jetzt, in diesen herausfordernden, unsicheren Zeiten, stehen wir vor einer Entscheidung: Wollen wir Angst oder Mitgefühl in uns nähren?
Angst macht eng, kalt, aufgebracht, unruhig und zornig. Aus ihr erwachsen Panik, Missgunst und Gewalt.
Mitgefühl macht weit, schafft Vertrauen, Nähe und Verbundenheit. Es ist die Basis für menschliches und rationales Handeln.

Die gute Nachricht ist: die Natur unseres Geistes – unsere eigentliche, wahre Heimat – ist nichts anderes als leuchtendes, klares, unendlich weites Mitgefühl. Angst ist – wenn wir im Hier und Jetzt präsent sein können und in der Natur unseres Geistes ruhen – nur eine Illusion, wie eine Wolke, die kurz den strahlend blauen Himmel verdunkelt.

Um in Kontakt mit der grundlegenden, mitfühlenden Natur unseres Geistes zu kommen, gibt es viele Möglichkeiten.
Eine, die mir persönlich sehr am Herzen liegt, ist das „Nähren der eigenen Dämonen“. Mit Hilfe einer klar strukturierten, angeleiteten Meditation treten wir in Kontakt mit unseren Sorgen, Ängsten und Nöten, nähren sie mit dem, was sie wirklich brauchen und befreien die vorher gebundene Energie, die uns dann hilfreich und unterstützend im Alltag zur Verfügung steht. Dabei ist es möglich, jene grundlegende, strahlende, mitfühlende Offenheit der Natur unseres Geistes zu erfahren und langfristig zu kultivieren.

Für Menschen in häuslicher Quarantäne und für alle, die von ihren Ängsten vor Covid-19 bzw. den Auswirkungen der Krise gerade sehr in Anspruch genommen werden, biete ich das „Nähren der eigenen Dämonen“ vorerst bis zum Ende der Osterferien kostenfrei online an.

Die Methode eignet sich wunderbar gerade für die Arbeit mit Ängsten und sie ist mittlerweile anhand einer Studie aus den USA auch wissenschaftlich in ihrer Wirksamkeit belegt. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir, am einfachsten über das Kontaktformular dieser Homepage.

Veröffentlicht in News am 16.03.2020 9:03 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

WICHTIG: Informationen zum Praxisablauf während der "Corona-Krise"

Das neuartige Corona-Virus ist mit den Schulschließungen nun endgültig auch in meinem Alltag angekommen. Meine Frau und ich sind herausgefordert, die Betreuung unserer beiden Jungs für die nächsten Wochen sicher zu stellen und gleichzeitig für unsere Klienten verfügbar zu sein. Zum Glück studiert unsere große Tochter in Würzburg und wird uns hierbei großzügig unterstützen können.

Das bedeutet für Sie, dass ich bis auf weiteres alle vereinbarten Termine in der Praxis einhalten kann, selbstverständlich unter den bereits vor zwei Wochen etablierten Sicherheitsmaßnahmen (Abstand halten, kein nicht unbedingt notwendiger Körperkontakt, tägliche Reinigung aller Türklinken, Wasserhähne usw.). Es wird vielleicht manchmal ein bisschen eng werden mit freien Terminen oder vielleicht komme ich auch mal fünf Minuten zu spät – im Großen und Ganzen werde ich aber einen reibungsloser Therapieablauf gewährleistet können.

Sollten sich bei Ihnen durch die momentanen Einschränkungen Schwierigkeiten ergeben, wenn Sie Termine kurzfristig nicht wahrnehmen können oder Sie (nicht nur) wegen der „Corona-Krise“ akuten Gesprächsbedarf haben, aber online keine freien Termine mehr finden können, sprechen Sie mich bitte direkt an, per Mail oder Telefon. Ich bin mir sicher, dass wir eine Lösung finden werden.

Sollten in Zukunft weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens es notwendig machen, besteht noch die Möglichkeit, ganz oder teilweise auf Online-Termine auszuweichen.
Diejenigen unter Ihnen, die evtl. selbst Risikopatienten sind oder alte oder zu pflegende Angehörige haben, können auf Wunsch schon jetzt auf Video-Termine ausweichen. Wenn Sie weitere Informationen hierzu haben möchten, melden Sie sich bitte persönlich bei mir.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben in diesen turbulenten Zeiten alles Gute, viel Kraft und Unterstützung bei der Bewältigung Ihres Alltags und vor allem – bleiben Sie gesund!

PS: Der eine oder andere von Ihnen hat in der Zusammenarbeit mit mir die Methode des „Nährens der eigenen Dämonen“ kennen gelernt. Meine Lehrerin, Lama Tsültrim Allione, die diese Arbeit entwickelt hat, gibt am Sonntag (15.03.20) um 18:00 Uhr einen öffentlichen Live-Stream auf ihrer Facebook-Seite, in dem sie (auf Englisch) durch die fünf Schritte des Dämonennährens führen wird, um gemeinsam mit den Gefühlen zu arbeiten, die die weltweite Corona-Pandemie in uns allen auslöst. Vielleicht möchten Sie dieses Angebot ja gerne wahrnehmen…

Veröffentlicht in News am 14.03.2020 18:32 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

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