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Florian Fath

Therapie | Coaching | Supervision & Seminare

Florian Fath: Therapie | Coaching | Supervision & Seminare

Ostergrüße...

In den Tagen vor Ostern war der Krieg in der Ukraine in fast allen Therapiesitzungen präsent. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele von euch gerade an ihre persönlichen Belastungsgrenzen kommen. Nach zwei Jahren Pandemie sind die Akkus leer, die Ressourcen erschöpft und unsere Fähigkeit, angemessen und mitfühlend auf die Geschehnisse in der Welt zu reagieren, ist oft eingeschränkt und unflexibel geworden. Trotz der eigenen Erschöpfung höre ich immer noch von Vielen, dass sie mit Schuldgefühlen und Scham zu kämpfen haben, wenn sie bemerken, dass sie nicht mehr können: „Wie kann ich mich ausruhen, während es anderen gerade so schlecht geht? Es fühlt sich falsch an, gut für mich zu sorgen, mich um mein Wohlbefinden und meine Lebensfreude zu kümmern, während nur wenige Stunden entfernt Menschen mit dem immensen Leid des Krieges konfrontiert sind.“

Ohne die vielfältigen Sicherheiten und Errungenschaften unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens schmälern zu wollen, muss ich doch an dieser Stelle mit Bestürzung feststellen, wie stark unsere Kultur nach wie vor von einem rigiden, fast gnadenlosen Leistungsdenken durchdrungen ist. Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, in welchem Ausmaß wir von den verinnerlichten Forderungen nach beständiger, gleichbleibend hoher Leistungsfähigkeit getrieben sind. Angesichts eigener Erschöpfung, eigener Frustration und eigenen Leids dieses mit dem Leiden der Menschen in der Ukraine „aufzurechnen“, um die inneren und äußeren Antreiber weiterhin zufrieden zu stellen und in typisch deutscher Manier „einfach weiter zu machen", treibt eine Negativspirale an, an deren Ende im schlimmsten Falle Burnout, Depression und körperliche Erkrankung stehen und – vielleicht am tragischsten von allem – der Verlust von Offenheit, Menschlichkeit und Mitgefühl. So stumpfen wir erst recht irgendwann ab und verschließen uns vor dem, was vor unserer Haustür passiert – nicht aus bösem Willen, sondern aus schierer Erschöpfung und Überforderung heraus.

Wie ihr wißt, interveniere ich im therapeutischen Kontext an dieser Stelle meist sehr deutlich und direkt und fordere euch zu Distanzierung von verinnerlichten Leistungsgedanken und zu Selbstmitgefühl und -freundlichkeit auf. Wenn die dann meist reflexartig auftauchenden Widerstände – und sei es auch nur kurz – beiseite gelassen werden können, machen die meisten Menschen schnell die Erfahrung, wie erleichternd und nährend sich eine gütige, freundliche und liebevolle Haltung sich selbst gegenüber auswirken kann.

Die Idee von Selbstmitgefühl und liebevoller Freundlichkeit sich selbst gegenüber ist übrigens nicht neu und auch nicht auf den heute populären asiatisch-buddhistischen Kulturkreis begrenzt. Ich musste in den letzten Tagen oft an die Worte von Bernhard von Clairvaux, einem Zisterzienser-Abt aus dem 11. Jahrhundert, denken:

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist… Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter… 
Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird zur See. Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle…
Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich mit dir selbst schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle, wenn nicht, schone dich.

Natürlich geht es angesichts all des Schrecklichen in der Welt darum, dass wir uns engagieren, dass wir helfen, wo es möglich ist und uns im Rahmen unserer Möglichkeiten einmischen und versuchen, Leiden zu lindern. Doch Geben muss immer aus der Fülle kommen und dazu müssen wir selbst zuerst unsere eigene Schale füllen, bis sie von selbst und ganz natürlich überfließt. Nur wer sich seines Reichtums bewusst ist, wer sich selbst satt und genährt fühlt, kann mit Freude und mit offenem Herzen geben. Nur, wenn wir in uns selbst Frieden, Güte und Mitgefühl haben, können wir diese auch in die Welt bringen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen erholsame und nährende Ostertage. Ich hoffe, ihr könnt die freie Zeit genießen und sie nutzen, um ein wenig zur Ruhe und zur Besinnung zu kommen. Vielleicht wirken meine Gedanken und die Zeilen von Bernhard von Clairvaux ja als kleine Inspiration, euch selbst bewusst mit einer extra Portion Freundlichkeit und Mitgefühl zu verwöhnen.

PS: Wer Lust hat und die zeitlichen und finanziellen Ressourcen gerade erübrigen kann, für den ist vielleicht der bald stattfindende Workshop in Weigenheim eine Gelegenheit, sich eine Auszeit für sich selbst zu nehmen und sich in Freundlichkeit und Mitgefühl sich selbst gegenüber zu üben. Es gibt noch ein paar freie Plätze. Bei Interesse findet ihr alle Informationen und die Möglichkeit, euch anzumelden unter folgendem Link: https://www.selbst-erleben.de/seminare/lebensfreude.php

Gedanken zum Krieg in der Ukraine – 4. März 2022

Seit einer Woche denke ich jetzt darüber nach, was ich Unterstützendes, Hilfreiches oder Kluges zum Krieg in der Ukraine schreiben könnte. Doch wie ich es auch drehe und wende, alles kommt mir hölzern vor und abgeschmackt. Ich bin einfach nur tief erschüttert und habe große, große Angst. Klare Gedanken fassen fällt mir schwer gerade. Dennoch habe ich das Bedürfnis, mein inneres Durcheinander niederzuschreiben, vielleicht nur, damit ich selbst es ein bisschen ordnen kann.

Ich wurde 1980 geboren, bin ein Kind des Kalten Krieges. Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich immer, wenn im Radio von Gipfeltreffen und Abrüstungsverhandlungen die Rede war, ganz aufmerksam und angespannt zuhörte. Ich mochte Gorbatschow, er versprach, Frieden und Abrüstung zu bringen. Reagan war mir eher unheimlich, doch an die Bilder, wie er Gorbatschow lächelnd die Hand schüttelt, denke ich mit einem Gefühl der Erleichterung zurück. Ungefähr sechs Jahre alt muss ich da gewesen sein, es war auf jeden Fall vor Tschernobyl, das weiß ich noch.
Ich kann mich noch gut an meine Freude erinnern, als 1989 die Mauer fiel, auch wenn ich natürlich die ganze Tragweite der Ereignisse nicht erfassen konnte. „Jetzt ist es vorbei. Jetzt wird kein Krieg mehr kommen. Endlich herrscht Frieden auf der Welt.“, so dachte ich damals.

Nicht nur ich habe mich getäuscht.

Heute fallen wieder Bomben, mitten in Europa. Es sterben Menschen, nur weil irgendein weltfremder, ver-rückter Despot es so will. Ganze Städte werden ausradiert, Menschen verlieren ihr Zuhause. Und der Westen, so groß die Solidarität auch sein mag, ist letztlich zum Stillhalten verurteilt, weil man es einfach nicht riskieren kann, Putin noch mehr zu reizen. Er scheint längst den Boden vernünftigen Handelns verlassen zu haben. Ihm ist zu zutrauen, dass er den roten Knopf drückt – in seiner Welt wahrscheinlich nur die logische Antwort auf immer neue, unheimliche Bedrohungen seines Großrussischen Fantasiereiches.
Wenn ich darüber nachdenke, kann ich es einfach nicht fassen, ich kann es einfach nicht begreifen…

Was also tun?

Ich habe Geld gespendet. Überlege, mich als freiwilliger Helfer zur Verfügung zu stellen, wenn die ersten Geflüchteten hier in der Region eintreffen. Vielleicht kann ich ja psychische erste Hilfe leisten? Doch das alles kommt mir vor, wie ein Tropfen auf einen glühend heißen Stein. So viel Leid, so viel Schmerz und so viel verdammte Hilflosigkeit.

„You must not lose hope!“ An diesem einfachen Satz – ich glaube, der Dalai Lama hat ihn mal gesagt – halte ich mich gerade fest. Angesichts all des Furchtbaren und Schrecklichen in der Welt, bemühe ich mich nach Kräften, nicht meine Hoffnung und Zuversicht zu verlieren.
Es gibt doch auch soviel Gutes in der Welt, soviel Solidarität und Mitgefühl! Doch gerade erscheint mir dies so klein, so zart und verletzlich, so bedroht angesichts all der Gewalt und der Zerstörung. Wie eine kleine Flamme, die jederzeit ausgehen kann im großen, entsetzlichen Sturm der entfesselten Vernichtung.
Und dann erinnere ich mich daran, dass diese Flamme, so bedroht sie auch schon oft gewesen sein mag, dennoch nie erloschen ist, selbst in den dunkelsten Stunden unserer Geschichte – sie kann letztlich gar nicht erlöschen, denn sie ist das Leben selbst. Sie ist das Licht, das in jedem von uns leuchtet, das Potenzial, Gutes, Mitfühlendes und Nährendes hervorzubringen, vielleicht gerade im Angesicht der größten Bedrohung. Und das gibt mir wirklich Kraft, gibt mir Zuversicht und Hoffnung. Ich weiß, wie viele andere Menschen gerade da draußen sind und sich an diese kleine, so verletzlich wirkende Flamme erinnern, sie bewahren, behüten und weiter tragen. Überall auf dieser Welt gibt es Menschen, die angesichts von Schrecken und Terror eben gerade nicht in Angst und Verzweiflung verfallen, sondern sich an ihre Menschlichkeit erinnern und gemeinsam einstehen für das, was uns erst wirklich zu Menschen macht.

Ich hoffe, ich kann einer von ihnen sein, wenn es einmal wirklich darauf ankommt. Dafür bete ich. Darum versuche ich mich täglich nach Kräften zu bemühen.

Möge das Leiden in der Ukraine schnell und vollständig beendet werden. Mögen sich Frieden und Mitgefühl in den Herzen aller Menschen ausbreiten. Mögen Vernunft und kluge Entscheidungen den Weg ebnen hin zu einer friedlichen Koexistenz aller. Mögen alle Wesen, ohne eine einzige Ausnahme, Glück erfahren und wahren Frieden.

#standwithukraine #stopthewar #givepeaceachance

Aktuelle Hygiene-Regeln aufgrund der Corona-Pandemie

Fast schon könnte man sagen: „Alle Jahre wieder…“ Es ist wieder einmal Zeit für ein Update zu den Corona-Regeln in der Praxis:
  • Der Zugang zur Praxis erfolgt nach der 3G-Regel. Sie müssen also entweder vollständig geimpft, genesen oder tagesaktuell negativ getestet sein. Ob Sie sich hier für einen PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder einen Selbsttest entscheiden, spielt für mich keine Rolle. Auch werde ich keine Zertifikate oder Testergebnisse kontrollieren – Psychotherapie ist Vertrauenssache und das erstreckt sich für mich auch auf den Umgang mit Corona. Ich möchte Sie jedoch um einen ernsthaften, selbstverantwortlichen Umgang mit den genannten Regeln bitten, damit wir uns in der manchmal auch körperlich nahen Situation der Psychotherapie sicher und entspannt fühlen können.
  • Bitte tragen Sie beim Betreten und Verlassen der Praxis sowie in den gemeinsam mit meiner Kollegin genutzten Bereichen (Flur, Wartebereich und Toiletten) unbedingt einen Mund-Nasen-Schutz (derzeit FFP2), auch aus Rücksicht auf die restlichen Mieter im Haus.
  • Bitte waschen Sie sich nach Betreten der Praxis gründlich die Hände, um Schmierinfektionen zu vermeiden. Die Praxis wird außerdem regelmäßig gelüftet, während der Sitzungen läuft ein HEPA-Luftfilter, die Kontaktflächen (Türklinken etc.) werden täglich gereinigt und desinfiziert.
  • Wenn Sie die Corona-Warn-App auf dem Handy installiert haben, tragen Sie dieses bitte (lautlos) in den Sitzungen bei sich.
  • Wenn Sie leichte Erkältungssymptome haben, melden Sie sich bitte vor Ihrem Termin persönlich bei mir. Beim Vorliegen eines aktuellen negativen Tests ist es i.d.R. möglich, Ihren Termin trotzdem wahrzunehmen, ggf. ist auch ein Online-Termin möglich.

Als Familie gut bis ans Ende der Pandemie kommen

Auch wenn sich die Belastungen der Coronapandemie für Familien derzeit wieder etwas abschwächen – Familien, vor allem mit Kleinkindern, sind dankbar für jede Art der Unterstützung und Erleichterung, die ihnen geboten wird. Vor diesem Hintergrund haben DGSF-Mitglieder in Kooperation mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen zahlreiche Ideen gesammelt und einen Ideen-Pool für Familien mit kleinen Kindern in der Corona-Zeit entwickelt, der auf www.elternsein.info veröffentlicht ist.
Die Tools geben Anregungen für den Alltag, für die Beschäftigung miteinander und sollen bsp. Spaß und Entspannung fördern. Gestartet wurde das Projekt während des "Lockdowns" im Frühjahr 2020, inzwischen sind rund 70 Tools auf dem NZFH-Portal veröffentlicht.

Den Original-Artikel auf den Internetseite der DGSF finden Sie hier.

Ein paar Gedanken zu momentanen Lage – Eindrücke während des Lockdowns vom 19. März 2020

Bei einigen meiner Patienten habe ich in den letzten Tagen eine deutliche „Panikreaktion“ beobachtet. Sie schalten in den „Krisenmodus“ und stellen vielfach auf ein rein äußeres Funktionieren um. Angesichts der momentanen Herausforderungen erscheint es ihnen so, als ob sie gar keine andere Wahl hätten. Sie trennen sich vom Erleben eigener Gefühle der Angst und Unsicherheit und versuchen diesen durch Aktionismus bzw. Rationalisieren Herr zu werden. Gerade dieses nicht wahrhaben können oder wollen, von dem was gerade wirklich da ist, führt sie aber immer weiter in den Krisenmodus, immer tiefer in unterschwellige Angst und irrationales Handeln.

Für uns alle, so finde ich, gilt: Wir werden uns was die Krise und ihre Auswirkungen angeht auf einen Marathon einstellen müssen, nicht auf einen kurzen Sprint. Wir müssen unsere Kräfte einteilen und unsere Maßnahmen koordinieren. Wir brauchen Tatkraft und Verstand, Mitgefühl und Weitblick. Und wir müssen uns darauf einstellen, dass wir auch nach der akuten Krise noch lange Zeit mit den Folgen und Auswirkungen zu tun haben werden.
Um mit dieser tiefgreifenden Veränderung unserer Wirklichkeit umgehen zu können, brauchen wir ganz klar eine gute Selbstfürsorge und eine sinnvolle Psychohygiene. Angestoßene Entwicklungsprozesse jetzt komplett auf Eis zu legen, weil es „ja gerade nicht anders geht“ ist meiner Meinung nach in den momentanen Krisenzeiten extrem kontraproduktiv. Auf dringend notwendige Unterstützung zu verzichten und so zu tun, als kämen wir alleine am besten durch die Krise, wird ebenfalls nicht funktionieren und uns nur zurückwerfen auf längst überwunden geglaubte Entwicklungsstadien von Misstrauen, Einsamkeit, Neid und im schlimmsten Fall Gewalt. 
Was ich dabei insbesondere für alle Eltern wichtig finde: Unsere Kinder werden sich später nicht an Details der Corona-Krise erinnern können, wohl aber an die Stimmung, die Atmosphäre, die während dieser schwierigen Zeit zu Hause geherrscht hat. Und sie werden sich daran erinnern, wie wir als Eltern auf die Krise reagiert haben. Dies bitte ich gerade alle Eltern zu bedenken und sich zu fragen, was sie ihren Kindern mitgeben möchten, wofür sie stehen und einstehen möchten.

Wir werden all unsere Kraft, unser Mitgefühl und unsere Kooperationsfähigkeit brauchen, um mit der momentanen Krise und insbesondere mit ihren langfristigen Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft klar zu kommen. Wir sind herausgefordert, zeitweise vielleicht sogar überfordert. Aber in jeder Krise steckt immer auch eine Chance. Vielleicht ist es das, was uns das Corona-Virus zu geben hat: einen Anstoß, uns endlich heraus zu entwickeln aus der Dichotomie von Abhängigkeit und dem Versuch, niemanden zu brauchen, hin zu einer echten Verbundenheit autonomer, selbstverantwortlicher Individuen – als Einzelner und als Gesellschaft.

"Vererbte Narben – Generationsübergreifende Traumata"

In der Arte-Mediathek gibt es gerade einen sehr gut recherchierten und verständlich aufgearbeiteten Beitrag zum Thema transgenerationale Traumata. Das Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und analysiert. Dabei kommen Fachleute unterschiedlicher Disziplinen, Psychologinnen, Biologen, Soziologinnen usw. und Betroffene aus verschiedenen Generationen zu Wort. Der Beitrag zeigt nicht nur sehr eindeutig, wie real und wirksam transgenerationale Traumata sind, sondern bietet auch verschiedene, z.T. wissenschaftlich schon gut belegte Erklärungsansätze für die Weitergabe von Traumata über mehrere Generationen an.
Ich finde, es ist wichtig, dieses sensible Thema endlich aus der "Schmuddelecke" heraus zu holen. Viel zu lange hat man sich in der Behandlung psychischer Störungen zu sehr auf die persönliche Biografie des/der Betroffenen konzentriert und soziale, historische und kulturelle Faktoren ignoriert.
Als systemisch arbeitender Therapeut fühle ich mich durch die Aufmerksamkeit, die das Thema transgenerationale Traumata mittlerweile auch außerhalb der Fachwelt erhält, ermutigt und bestärkt, meinen Behandlungsansatz – auch wenn er immer noch ein wenig abseits des allgemeinen Psychotherapiebetriebs steht – mit Stolz nach Außen zu vertreten und hoffe, dass möglichst viele betroffene Menschen von den generationsübergreifenden Ansätzen in der systemischen Therapie profitieren können.

*** ACHTUNG: Betroffene könnten durch die im Beitrag gezeigten Situationen getriggert werden! ***

Edit: Der Beitrag in der Arte-Mediathek ist mittlerweile abgelaufen. Auf YouTube findet er sich noch auf verschiedenen Kanälen unter dem Suchbegriff "Vererbte Narben".

Die DS-GVO kommt – mehr Sicherheit und Schutz für Ihre persönlichen Daten!

Psychotherapie, Beratung und Coaching sind Vertrauenssache. Ohne Vertrauen ist es nicht möglich, sich auf eine gewinnbringende und heilungsfördernde Art und Weise zu begegnen. Ohne ein Gefühl von Sicherheit im persönlichen Kontakt wird es Ihnen schwer möglich sein, sich mir zu öffnen und mitzuteilen.
Daher sind mir Transparenz und Offenheit im Umgang mit Ihren persönlichen Daten unter Wahrung der neuesten datenschutzrechtlichen Bestimmungen ganz besonders wichtig. Zu Ihren persönlichen Daten gehören nämlich nicht nur Ihr Name, Anschrift usw. sondern auch alle persönlichen Informationen, die Sie mir während unserer Zusammenarbeit über Ihren Gesundheitszustand, Ihre Geschichte, Ihre Beziehungen, Arbeitsverhältnisse usw. anvertrauen.
  • Sie können sich sicher sein, dass ich alle Ihre persönlichen Angaben stets vollkommen vertraulich behandle. Niemand erhält ohne Ihre vorherige, persönliche Einwilligung Zugang zu Ihren Daten, auch nicht Ihre Krankenkasse, Ihr Hausarzt, Ihr Arbeitgeber oder Ihre Verwandten.
  • Ihre persönlichen Daten werden ausschließlich elektronisch unter Wahrung modernster Sicherheitsvorkehrungen verarbeitet. Eine Speicherung in Papierform findet nicht statt. Die Speicherung erfolgt mehrfach abgesichert ohne Einbeziehung irgendwelcher Cloud-Anbieter, wie sonst oft bei Praxissoftware üblich. Auch nach dem Ende Ihrer Behandlung bleiben Ihre Daten sicher bei mir verwahrt und werden automatisch am Ende der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren gelöscht.
  • Alle Daten, die sie über meine Homepage oder sonstigem, elektronischen Wege an mich weitergeben, werden ausschließlich zu den von Ihnen genehmigten Zwecken verarbeitet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Auch Werbung von mir erhalten Sie nur, wenn Sie dem ausdrücklich zugestimmt haben.
  • Sie haben stets das Recht und die Möglichkeit, die über Sie gespeicherten Daten einzusehen oder (gegen entsprechende Aufwandsentschädigung) in Kopie an sich zu nehmen. Bei Interesse an einer Einsichtnahme in Ihre Daten sprechen Sie mich bitte direkt an!
Mir ist es ein besonderes Anliegen, Ihnen gerade heute, in den Zeiten von "Big Data", einen sicheren, vertrauensvollen Raum für Ihre Anliegen und Schwierigkeiten zu bieten. Wir alle brauchen die Gewissheit, dass wir sicher und beschützt sein können, wenn wir uns selbst begegnen möchten, ohne uns der Gefahr ausgesetzt zu sehen, dass unsere "Schwächen" und Probleme vielleicht irgendwann gegen uns eingesetzt werden können. Dafür möchte ich mit einem besonderen Augenmerk auf das Thema Datenschutz Sorge tragen!

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie im Merkblatt Datenschutz, das ich für Sie erstellt habe.
Die Datenschutzerklärung diese Homepage betreffend können Sie jederzeit über den Link am Ende jeder Seite erreichen.
Ich hoffe, ich konnte Sie ein wenig für das Thema sensibilisieren! Wenn Sie jetzt noch Fragen haben, können Sie mich gerne jederzeit ansprechen.
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